Sehnsucht und Schmerz, Vergänglichkeit und Verlust, Träume und Trauer. Die eigenwillige und persönliche Handschrift der Brüder ist auch im Zweitling deutlich zu sehen und zu spüren – die Mehrdeutigkeit bei gleichzeitiger Kargheit, die Verdichtung, der genaue Blick, das Ausloten von psychischen Abgründen, der feine Humor und die Tiere – und das ist durchaus gewollt.

Raphael Amstutz, Bieler Tagblatt, 23.02.2021